Perfekte Verarbeitung

SCHNEIDEN

Durch zwei sich aneinander vorbei bewegenden Schneiden zerteilt man das Edelmetall. Durch die extrem hohe Festigkeit von Edel­stahl ist das sogenannte Schneiden, welches zu den mechanischen Trennverfahren zählt, kein einfaches Unternehmen. Dabei ist die Stärke des zu bearbeitenden Materials entscheidend für die Qualität der Schnittfläche verantwortlich. Wir sind in der Lage, Edelstahl mit einer maximalen Stärke von 4mm und einer Länge von maximal 4 Metern zu verarbeiten.

ZUSCHNEIDEN

abschneiden

Entscheidend beim Zuschneiden von Edelstahl ist die Verwendung des richtigen Sägeblattes. Es kommt sowohl auf die Zahnung als auch auf die Beschaffenheit an. Bei Edelstahl muss die Scherfestigkeit berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass beim Zuschneiden von Edelmetall mehr Krafteinsatz bzw. stärkere Maschinen benötigt werden. Durch die Entstehung von Hitze werden die Sägen mit Wasser gekühlt. Der exakte Zuschnitt ermöglicht die individuelle Fertigung von Edelstahlprodukten.

WASSERSTRAHL
SCHNEIDANLAGE

schneiden

Beim Wasserstrahlschneiden wird das zu bearbeitende Material durch einen Hochdruckwasserstrahl getrennt. Dieser Strahl hat einen Druck von bis zu 4000 bar. Es werden Austrittsgeschwindigkeiten bis zu 1000 m/s erreicht. Das Schneidgut erwärmt sich dabei kaum. Durch hohen Druck ist das Schneidwasser keimfrei. Mit der Wasserstrahlanlage sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Zeichnungen & Grafiken werden von der Maschine übernommen und ausgeschnitten.

KANTEN

kanten

Das Verfahren, mit dem man Metall biegen kann, nennt sich Kanten und zählt zu den spanlosen Fertigungsverfahren. Dafür nutzt man für eine maßgenaue Bearbeitung des Werkstoffes eine dafür vorgesehene Kantmaschine. Das Edelmetall wird dabei in einem vorher genau berechneten Winkel gebogen. Dieser Vorgang wird auch als abkanten bezeichnet. Wir sind in der Lage, den Edelstahl mit einer maximalen Dicke von 4 mm und einer maximalen Länge von vier Metern zu kanten.

SCHLEIFEN

schleifen

Zur Bearbeitung der Oberfläche des Edelmetalls wird eine entsprechende Schleifmaschine benötigt. Diese ermöglicht eine sehr genaue Bearbeitbarkeit von festen Werkstoffen. Eine optisch und funktionell hochwertige, mit einer von der Pharmaindustrie geforderten definierten Rauigkeit versehenen Oberfläche wird durch das Schleifen von Edelstahl erzielt. Die Beständigkeit gegenüber der Korrosion von Edelstahl erhöht sich, je feiner die Oberflächen geschliffen werden.

STANZEN

stanzen

Mithilfe einer Presse werden Flachteile aus Edelstahl gestanzt. Man bezeichnet das dabei verwendete Trennverfahren als Scherschneiden. Um das Metall in seine vorbestimmte Form zu bringen, nutzt man ein Stanzmesser. Aus diesem besteht das Werkzeugoberteil der Stanze. Wegen seiner Festigkeit müssen beim Stanzen von Edelstahl größere Kräfte eingesetzt werden als in der Druckindustrie. Bis zu einer Dicke von 4 Millimeter verarbeiten wir das Material.

SCHWEISSEN

schweissen

Das unlösbare Verbinden von Bauteilen unter Anwendung von Wärme und verschiedenen Schweißwerkstoffen bezeichnet man als Schweißen. Die Grundwerkstoffe werden hierbei bis zur Verflüssigung erhitzt und dadurch verbunden. Beim MAG = Metallaktivgasschweißen wird mit einem Mischgas aus Argon und geringen CO2 Anteilen gearbeitet. Ein abschmelzender Schweißdraht, welcher kontinuierlich von einem Motor nachgeführt wird, nutzt man beim Metallschutzschweißen. Eine inerte Gasmischung aus Argon, Stickstoff und Helium hingegen wird beim WIG = Wolfram-Inertgasschweißen verwendet. Dabei wird die Schweißgeschwindigkeit erhöht, indem man nur den gerade erforderlichen Schweißzusatz nutzt. Für die Verarbeitung unserer Produkte nutzten wir diese 2 Arten des Schweißens.

PUNKT
SCHWEISSEN

punktschweissen

Das Punktschweißen ist ein sogenanntes Widerstandsschweißverfahren. Hierbei wird der Werkstoff durch zwei sich gegenüberliegende Elektroden an einem Punkt zusammengepresst. Die dabei verwendeten Elektroden der Punktschweißzange enthalten Legierungen und vor allem Kupfer. Dies führt zu einem fünf Mal höheren Widerstand und zu einer guten Leitfähigkeit. Für die Fertigung elektronischer Produkte ist das Punktschweißen ein sehr wichtiges Verfahren. Dieser Vorgang ist eine Methode, bei dem die zu verbindenden Werkstücke passgenau übereinandergelegt werden. Die beiden Elektroden pressen anschließend beide Werkstücke mechanisch zusammen und fixieren sie somit. Mithilfe einer starken Spannung wird ein Stromfluss zwischen den Elektroden erzeugt.

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